Buchvorstellung: Brighton – The Vegan Capital

Juhuu, seit Anfang des Monats gibt es mein neues Buch „Brighton – The Vegan Capital“ zu kaufen. Darin erwartet euch eine bunte Auswahl an veganen Rezepten inspiriert von der kulinarischen Szene in Brighton. Letztes Jahr wurde die hübsche Küstenstadt in der Nähe von London zur veganen Welthauptstadt gekürt (laut Auswertungen des Online-Magazins Chefs Pencil), denn im Vergleich zu ihrer überschaubaren Fläche findet ihr hier besonders viele vegan-freundliche Cafés, Restaurants, Supermärkte & Co. Während unserer einwöchigen Reise Anfang des Jahres konnte ich natürlich nicht alle ausprobieren, habe mich aber bemüht, so viel wie möglich zu kosten und die spannenden Küchen der Stadt kennenzulernen.

Besonders schön fand ich den Mix aus traditionellen Pubs, Fine-Dining-Restaurants, alternativen Bars, internationalem Streetfood und modernen Cafés – in Brighton ist auf kleiner Fläche vermutlich für jeden etwas dabei. Von den vielen Eindrücken inspiriert sind schließlich auch die Rezepte im Buch. Neben britischen Klassikern (wie dem typischen „full breakfast“ samt Baked Beans und Seitan-Würtschen, dem festlichen Wellington oder den Chelsea-Buns) findet ihr ebenso viele moderne und internationale Kreationen. Vegane Shakshuka zum Brunch zum Beispiel, eine bunte Falafel-Bowl, wie ihr sie auch bei „Smorl’s“ im Brighton-Open-Market bestellen könntet, selbstgemachter Mozzarella und Pizza inspiriert von der veganen Pizzeria „Purezza“, ein Thali als Hommage an die vielen köstlichen indischen Restaurants in Brighton oder Rezepte mit asiatischem Einschlag wie die Miso-Erdnuss-Aubergine mit Mango-Dill-Salat (von dem kleinen veganen Asia-Fusion-Restaurant „Bonsai Plant Kitchen“ beeinflusst, das mir besonders gut gefallen hat).

Aufgeteilt ist das Buch in fünf Kapitel. 1. Kleine Food-Manufaktur (hier könnt ihr lernen, wie ihr pflanzliche Milch, Cashew-Mozzarella, Seitan-Würstchen oder typische britische Pickles zubereiten könnt), 2. Breakfast & Brunch, 3. Streetfood (Falafel, Burger, Hotdogs & Co.), 4. Tea-Time (samt Rezepten für Gebäck und Desserts), 5. Dinner und 6. Bites & Drinks (neben Cocktails und Mocktails findet ihr hier auch Kleinigkeiten zu Getränken wie Cauliflower-Wings oder kleine Sausage-Rolls, wie man sie auch oft in einem Pub in Brighton snacken kann. Übrigens könnte man vermutlich ein eigenes Kochbuch nur mit kreativen Drinks aus Brighton machen bei der riesigen Auswahl an Pubs & Bars, die neben spannenden Cocktails mittlerweile auch viele tolle alkoholfreie Getränke mixen.

Neben den Rezepten findet ihr im Buch Infos rund um Brighton, Café- und Restaurantvorstellungen und meine Lieblingsadressen für die leckersten veganen bzw. vegan-freunlichen Lokale in der Stadt. Und wenn ihr zufällig demnächst eine Reise nach England bzw. nach London & Umgebung plant, dann schaut in meinem letzten Blogbeitrag vorbei, da verrate ich euch meine 10 Tipps für Brighton bzw. Gründe, wieso sich eine etwas längere Reise in die Stadt definitiv lohnt (und nicht nur, wie üblich ein Tagesausflug von London aus!).

Falls ihr also noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk braucht für Kochfreunde, England-Fans oder jemanden, der gerne neue vegane Rezepte ausprobiert: Das Buch könnt ihr im Buchhandel bestellen und natürlich online. In den nächsten Einträgen stelle ich euch zudem noch einige meiner Lieblingsrezepte vor. Freut euch auf: Shakshuka mit „Bohnen-Ei“,gerösteten Spitzkohl auf Sellerie-Püree mit Walnuss-Dressing, Palak-Tofu mit Jeera-Reis, BBQ-Cauliflower-Wings und Baked Blueberry Cheesecake.

Anna Plumbaum
Brighton – The Vegan Capital
Rezepte und Geschichten aus der Welthauptstadt der veganen Küche
Christian Verlag
ISBN: 9783959618229

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